TSV Korbach  | Handball

HSG Zwehren – Weibliche A-Jugend 30:14 (15:6)

Ohne Hanna Brida (Damenspiel), Isabell Schmitz und Dana Krüger (private Gründe) sowie ohne Torfrau traten wir die Reise zur HSG Zwehren an. Larissa Ritter und Katharina Brida aus der B-Jugend unterstützten uns zwar bei dieser Reise, trotzdem hatten wir auch heute lediglich eine Auswechselspielerin zur Verfügung. Kathleen Wever ging kurzerhand wieder ins Tor und machte ihre Sache auch heute recht ordentlich.

Gleich zu Beginn des Spiels machte sich die fehlende Durchschlagskraft in unserem Rückraum bemerkbar. Hanna Brida und Isabell Schmitz fehlten an allen Ecken und Enden. Leider hatte unser Abwehr zu Beginn des Spiels auch noch nicht zu ihrer Form gefunden. Deshalb ging die HSG Zwehren schnell über die Stationen 3:0 und 8:1 in Führung. Insbesondere die Auswahlspielerin Josefine Brehm trieb den gegnerischen Angriff immer wieder an und erzielte selbst Tore.

Erst als Dana Fritsch ihren ersten Treffer von Rechtsaußen erzielen konnte, kamen wir besser ins Spiel. Durch zwei verwandelte Siebenmeter von der sicheren Siebenmeterschützin Laura Bitter und einen Treffer von Katharina Brida kämpften wir uns bis zum Spielstand von 10:5 etwas heran. In den letzten sieben Minuten des ersten Durchganges konnte dann aber leider lediglich Svenja Jäger noch einen Treffer für uns erzielen, so dass der Rückstand bis zur Pause doch wieder auf neun Tore anwuchs.

In der Halbzeitpause lobte der Trainer die gezeigte Abwehrleistung, bemängelte aber auch das fehlende Vertrauen und die fehlende Durchschlagskraft im Angriff. Man wollte dies jetzt besser machen und dadurch noch einmal das Resultat verbessern. Leider gelang dann aber doch dem Gastgeber der erste Treffer im zweiten Durchgang.

Zwar konnten wir den Abstand in der Folge noch einmal auf acht Tore Differenz verkürzen, für mehr sollte es aber auch in der zweiten Hälfte leider nicht reichen. Mit den fehlenden Rückraumspielerinnen Hanna Brida und Isabell Schmitz hätten wir das Spiel definitiv ausgeglichener gestalten können. Ohne diese beiden war an diesem Tag aber einfach nicht mehr drin. Allen, am heutigen Spiel beteiligten, Spielerinnen kann man aber keinerlei Vorwürfe machen. Sie haben allesamt im Rahmen ihrer Möglichkeiten ihr Bestes gegeben und aufopferungsvoll gekämpft.

In den nächsten Trainingseinheiten gilt es weiterhin an der Torausbeute zu arbeiten. Hierfür müssen sich alle Spielerinnen mehr zutrauen und an ihrer Abschlussquote arbeiten, um ihren Teil zum Erfolg beitragen zu können.

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