TSV Korbach  | Handball

Meißner: „Übermannschaft Wehlheiden“

Viel mehr Spitzenspiel geht nicht, wenn am Sonntag der TSV Korbach auf die TG Wehlheiden trifft. Die Vorfreude bei den Kreisstädtern ist verständlicherweise groß. Der TSV rechnet mit mindestens 400 Zuschauern beim Gipfeltreffen. Vor dem Spiel und während der Pause treten die Cheerleader der „Golden Sparks“ auf. Mitglieder der E-Jugend werden mit den Spielern einlaufen.

„Wir hoffen auf ein tolles Handballspiel“, sagt TSV-Abteilungsleiter Stefan Backhaus, für den die Gäste als Favorit in die Begegnung gehen. „Sie haben den besten Kader der Liga zur Verfügung“, sagt Backhaus, der aber anfügt: „Wir haben sicher gute Außenseiterchancen.“ Ähnlich sieht TSV-Coach Harald Meißner die Ausgangsposition vor dem Gipfeltreffen.

Für ihn ist Wehlheiden die „Übermannschaft der Liga“ und der „absolute Favorit“, während Wehlheidens Spielertrainer Steve Winterhoff, „Korbach kommt über das Team“, von einem „offenen Schlagabtausch“ im Topspiel ausgeht.

Meißner sagt aber auch: „Wir haben dieses Spitzenspiel durch unsere Leistungen hervorgezaubert. Und wenn man so etwas erreicht hat, dann ist in so einem Spiel auch alles möglich.“

Dabei hofft Meißner, dass auch gegen Wehlheiden die beste Abwehr der Liga sicher steht. Ballgewinne sollen im Tempospiel in einfache Tore umgemünzt werden.

„Wichtig ist aber, dass wir unser Tempo dosiert einsetzen und vorne die Zahl der Fehler minimieren“, sagt Meißner, der sein Team vor Spielern wie Benjamin Gunkel (rechter Rückraum), Spielertrainer Steve Winterhoff (Kreis) oder Jonas Kutzner (Linksaußen oder Rückraum links) warnt. Im Spitzenspiel setzt er auf die Unterstützung der Fans, die schon vor einer Woche das Auswärtsspiel bei Eintracht Baunatal II (25:24) zu einem Heimspiel gemacht hatten. „Das brauchen wir am Sonntag unbedingt“, hofft Meißner auf viele Zuschauer. Seinem Team rät er: „Auf so ein Spiel muss man sich freuen. Für einen Handballer gibt es nichts Schöneres.“

Sorgen um Außen Altaweel

Personell hat der TSV wohl alle Spieler an Bord. Einzig um Außenspieler Abd Alkader Altaweel gibt es Sorgen: Er hat sich in Baunatal eine Knieprellung zugezogen. (tsp/jh)

 

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