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HSG Baunatal – Weibliche A-Jugend 12:24 (6:15)

Am ersten Spieltag im neuen Jahr führte uns unser heutiger Weg zur HSG Baunatal nach Hertingshausen. Das Hinspiel zu Beginn der Saison konnten wir knapp gewinnen. Obwohl wir uns im Laufe der Saison sehr stark stabilisieren konnten, waren trotzdem vor diesem Gegner gewarnt. Erstmals in dieser Saison kamen Hannah Rock und Meike Zimmermann in einem Spiel zum Einsatz, die ihren mehrmonatigen Australienaufenthalt kurz vor Weihnachten beendet hatten. Dafür gingen heute Kathleen Wever und Laura Bitter aber gesundheitlich angeschlagen in das Spiel. Unsere etatmäßige Torhüterin war heute leider beruflich verhindert, deshalb sprang kurzerhand die Torhüterin unserer ersten Damenmannschaft Alica Schmincke bei uns ein.

Von Beginn an spielten wir unser Spiel sehr konzentriert. Im Angriff erspielten wir uns gute Möglichkeiten und erzielten hieraus unsere Treffer. Die defensive 6:0-Abwehr wurde von Alice Wilke wieder gut organisiert und mit einer guten Alica Schmincke dahinter brachten wir unseren Gegner im ersten Durchgang schier zur Verzweiflung. Wir gingen vom Start weg schnell in Führung und gerieten während des gesamten Spiels nicht mehr in Rückstand. Letztmalig das Ergebnis ausgeglichen gestalten konnte die gegnerische HSG Baunatal beim Spielstand von 2:2.

Wir begannen früh, unsere Ballgewinne in der Abwehr über schnelle Tempogegenstöße zu Torerfolgen zu nutzen. Nach jedem Ballgewinn setzte unsere Torhüterin die schnell nach vorne eilenden Spielerinnen durch präzise Pässe in Szene. Nach kurzer Zeit bauten wir unseren Vorsprung durch zwei schöne Tore von Janina Pooch bereits auf vier Tore aus. Durch mehrere von Laura Bitter gewohnt sicher verwandelte Siebenmeter und einem sehenswerten Rückraumtor von Isabell Schmitz in der 28. Minute konnten wir diesen dann sogar auf acht Tore erhöhen. Letztendlich ging es mit einem komfortablen Neun-Tore-Vorsprung und lediglich 6 erhaltenen Gegentoren in die Halbzeitpause.

In der Kabine gab es seitens der Trainer nur wenig zu kritisieren. Lediglich gegen die starke halbrechte Gegenspielerin hätte man im ersten Durchgang noch etwas aggressiver in der Abwehr agieren können. Für den zweiten Durchgang nahmen wir uns deshalb vor, den Gegner weiterhin in der Abwehr im Verbund zu attackieren und möglichst wenige Chancen zuzulassen. Im Angriff sollte der Vorsprung durch Tempospiel konsequent ausgebaut werden.

Im Gefühl des sicheren Vorsprungs lief es dann aber doch nicht mehr so gut wie in Halbzeit eins. In der Abwehr bekamen wir den Gegner, der jetzt mit zwei Kreisläufern agierte, ein ums andere Mal nicht in den Griff. Die Absprache funktionierte nicht mehr perfekt und die Gegenspielerinnen wurden nicht mehr früh genug attackiert. Deshalb gelang es uns auch nicht mehr, so viele Tempogegenstoßtore erzielen. Im Angriff wurden einige Großchancen nicht konsequent verwertet und man ließ jetzt sogar zwei Siebenmeter erfolglos liegen. Weil sich aber auch bei unserem Gegner die Fehlerquote erhöhte, kam die HSG Baunatal nicht mehr näher als acht Tore heran.

Aufgrund des weiterhin souveränen Vorsprungs wechselten unsere Trainer jetzt munter durch, um allen Spielerinnen Spielanteile zu gönnen. Trotzdem gab es in unserem Spiel keinen Bruch und viele Spielerinnen konnten sich noch in die Torschützenliste eintragen. Insgesamt erreichten wir heute einen auch in dieser Höhe verdienten Auswärtssieg. Für das nächste schwere Auswärtsspiel bei der HSG Wesertal sollten wir die Leistung aus dem ersten Durchgang jedoch möglichst über die gesamte Spielzeit abrufen können. Dann wird es auch für den Tabellenführer kein Selbstläufer, die Punkte gegen uns einzufahren.

Torschützen: Bitter 5(5), Brida 3, Röhle 3, Wilke 3(1), Schmitz 3, Krüger 2, Pooch 2, Rock 1, Wever 1

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