TSV Korbach  | Handball

Korbach gewinnt gegen Landwehrhagen 27:25, starke erste Halbzeit reicht

Der TSV Korbach hat in der Handball-Landesliga Nord den ersehnten dritten Saisonsieg gefeiert. Gegen den HSC Landwehrhagen gewann der Aufsteiger mit 27:25 (17:7) und hält den Anschluss zu den Nichtabstiegsplätzen.

Dass sich die Korbacher am Ende zum Sieg zitterten, hätten wohl die wenigsten der 350 Zuschauer in der Kreissporthalle nach der ersten Hälfte geahnt. Denn im ersten Abschnitt boten die Gastgeber die bis dato wohl beste Saisonleistung und dominierten Landwehrhagen nach Belieben. „Wir sind sehr gut ins Spiel gekommen und haben eine überragende erste Halbzeit gespielt. Alle Spieler haben die vorgegeben Linie und die taktische Marschrichtung konsequent eingehalten und die Mischung zwischen schnellem Handball und stabiler Abwehr sehr gut gefunden“, lobte auch Trainer Christopher Stuhlmann seine Mannschaft.

Die nahm HSC-Spielertrainer Sven Hinz mit einer kurzen Deckung aus dem Spiel, diese Maßnahme zahlte sich aus. Während Landwehrhagen sich an der TSV-Abwehr die Zähne ausbiss und zudem immer wieder am prächtig aufgelegten Torhüter Ivan Blagus scheiterte, erspielte sich Korbach immer wieder durch konzentriert vorgetragene Angriffe Chancen, die auch konsequent genutzt wurden. „Wenn wir das Niveau der ersten Halbzeit über das gesamte Spiel halten könnten, würden wir oben mitspielen“, ist sich Stuhlmann sicher.

Doch an genau dieser Konstanz hapert es bei den Kreisstädtern. Die verloren im zweiten Abschnitt zusehends ihre spielerische Linie. Landwehrhagen hatte auf eine 5:1-Deckung umgestellt, attackierte zudem deutlich aggressiver die rechte Korbacher Angriffsseite. Die Folge war das alte Korbacher Leid: zu viele Einzelaktionen und zu viele Fehler. Das nutzte der Gast, um den Rückstand kontinuierlich zu verkürzen. Beim 22:23 (52.) war für die Gäste plötzlich wieder alles möglich.

Doch Korbach kämpfte verbissen um die Punkte und ging entscheidend mit 25:23 in Führung und verteidigte diesen Vorsprung trotz doppelter Unterzahl bis zum Schlusspfiff. Dafür sorgte auch Stefan Gehlen, der Ivan Blagus im Tor ablöste und ebenfalls eine starke Leistung zeigte.

Tore für Korbach: Harbecke 1, Schmidt 3, Alscher 1, Müller 1, Huneck 1, Pollmer 6, Emde 1, Potthof 7, Buchloh 6. (wsx) Quelle HNA Online

 

Quelle HNA Online Kassel

Landwehrhagens Aufholjagd bleibt erfolglos

HSC leistet sich Katastrophen-Hälfte

In der Handball-Landesliga unterlag der HSC Landwehrhagen dem TSV Korbach 25:27 (7:17). „Eine völlig verkorkste erste Halbzeit kostete den Sieg“, so das Fazit von HSC-Spielertrainer Sven Hinz.

HSC leistet sich Katastrophen-Hälfte

Landwehrhagens Aufholjagd bleibt erfolglos

HSC leistet sich Katastrophen-Hälfte

 

Korbach. In der Handball-Landesliga unterlag der HSC Landwehrhagen dem TSV Korbach 25:27 (7:17). „Eine völlig verkorkste erste Halbzeit kostete den Sieg“, so das Fazit von HSC-Spielertrainer Sven Hinz.

In der Abwehr versagte der HSC gänzlich, und in der Offensive scheiterte man an der aggressiven 5:1-Abwehr der Gastgeber. Hinzu kam, dass die Korbacher Taktik, Sven Hinz in Manndeckung zu nehmen, für die Gastgeber aufging. Zwei verworfene Siebenmeter durch Adam und Hinz rundeten das Bild des HSC ab. Auch Rene Hüsken im Tor, der in der 25. Minute durch Björn Frey ersetzt wurde, hatte keinen Glanztag.

Die gut aufspielenden Gastgeber nutzten durch Tore von Potthof, Buchloh und Pollmer ihre Chancen nach Belieben. In der Pause fand Sven Hinz deutliche Worte über den bis dahin blamablen Auftritt und appellierte an der Ehre der Mannschaft, die sich nun eindrucksvoll zurückkämpfte. Durch Tore von Feckler und Adam gelang der Anschlusstreffer zum 22:23 (50.). Kurz vor Schluss dann das 25:26. Technische Fehler verhinderten jedoch den Ausgleichtreffer, sodass die Gastgeber zum 27:25 nachlegen konnten. „Wir haben die erste Halbzeit komplett verpennt, die Einstellung und der Biss haben gefehlt. Ein absoluter No-Go Auftritt“, meinte Sven Hinz abschließend.

HSC: Hüsken, Frey – Feckler 8, Adam 7/1, Zimmermann 4, Hofmeister 2, Heyne 2, Hinz 1/1, Hörder 1. (zmf)

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