TSV Korbach  | Handball

Siegesserie geht weiter, TSV trumpft in Hofgeismar groß auf und siegt mit 36:29

Eine kleine Serie haben die Handballer des TSV Korbach in der Landesliga Nord gestartet. Beim 36:29 (21:11) in Hofgeismar gelang dem Aufsteiger der dritte Sieg in Folge mit dem sich der TSV von den Abstiegsplätzen absetzte. Korbach liegt nun auf dem neunten Rang. „Das war Handball, so wie ich ihn sehen will“, war Trainer Christopher Stuhlmann mit der Vorstellung seines Teams hochzufrieden.

Maßgeblichen Anteil am Erfolg hatten die beiden Außenspieler: Frieder Schmidt auf links und Benjamin Buchloh auf rechts erzielten zusammen 14 Tore. „Als erstes muss ich meiner Mannschaft ein großes Kompliment machen. Sie hat sich 50 Minuten lang perfekt an die Marschrichtung gehalten. Die Mannschaft hat eine super Abwehrleistung gezeigt und Hofgeismar durcheinander gebracht“, lobte Stuhlmann.

Vor allem in der Abwehr zeigten die Gäste, die vor allem Hofgeismars Spielmacher ausschalten konnten, eine starke Leistung und kassierten in Abschnitt eins nur elf Gegentore. Nach dem 2:2 setzte sich Korbach immer weiter ab und führte zum Seitenwechsel 21:11. Nach der Pause verkürzte Hofgeismar zunächst auf 18:25, mehr allerdings verhinderten die Gäste, die sich schnell wieder fingen. Ab der 40. Minute hatte Korbach das Spiel wieder vollständig im Griff und führte ständig mit sieben bis acht Toren.

Besonders erfreut zeigte sich der Korbacher Trainer von der Leistung seines Torhüters Stefan Gehlen, der an seiner ehemaligen Wirkungsstätte einen starken Eindruck hinterließ. Auch Nico Emde, Jan Kollenberg und Spielmacher Robert Müller hob Stuhlmann hervor, der hofft, dass sein Team am nächsten Samstag im Heimspiel gegen Hersfeld an die zuletzt gezeigten Leistungen anknüpfen kann.

Tore für Korbach: Schmidt 10, Müller 9, Kollenberg 1, Pollmer 4, Emde 3, Potthof 5, Buchloh 4. (wsx)Quelle HNA Online

 

Bericht HNA Hofgeismar

Handball-Landesliga: Hofgeismar/Grebenstein enttäuscht beim 29:36 gegen Korbach

SHG völlig von der Rolle

So hatten sich die Handballer des Landesligisten SHG Hofgeismar/Grebenstein ihr letztes Spiel des Jahres vor heimischem Publikum wahrlich nicht vorgestellt. Nach einer in der ersten Halbzeit sogar desolaten Vorstellung gab es gegen den Aufsteiger TSV Korbach eine vor allem in der Höhe nicht erwartete 29:36 (11:21)-Niederlage.

Korbach zog damit in der Tabelle an der SHG vorbei, die sich nach dieser Leistung auf einen harten Abstiegskampf einstellen muss.

„Die erste Halbzeit war einfach grottenschlecht.“

Benny Krahl

SHG-Betreuer Benny Krahl fand nach dem schwachen Auftritt seiner Mannschaft deutliche Worte: „Die erste Halbzeit war einfach grottenschlecht. Wir haben den Rückraum der Korbacher zu keiner Zeit in den Griff bekommen.“ Nur bis zum 2:2 konnte die SHG das Spiel ausgeglichen gestalten, aber auch in dieser Phase war zu erkennen, dass der SHG-Angriff mit der sehr offensive und aggressiven 4:2-Abwehr der Gäste große Probleme hatte.

Diese Schwierigkeiten setzten sich fort und führten wenig später zu einem 2:6-Rückstand. Damit hatte Korbach der SHG schon früh den Schneid abgekauft. Hinten offenbarte die SHG große Schwächen. So konnten die starken Korbacher Rückraumspieler Mark Potthoff und Jan Pollmer nach Belieben treffen. Diese wurde wiederholt von ihrem beweglichen Spielmacher Robert Müller geschickt eingesetzt.

Torgefährlich waren zudem die beiden Außen Benjamin Buchloh und Frieder Schmidt. Die SHG-Abwehr ließ die Korbacher Angreifer aber viel zu viel gewähren.

Bis zur 15. Minute konnte zumindest noch der Rückstand von vier Toren gehalten werden, bevor der Aufsteiger bis zur Pause schon vorentscheidend auf 21:11 davonzog, weil der SHG-Angriff die Lücken in der offensiven Gästedeckung zu selten nutzen konnte und den früheren SHG-Torhüter Stefan Gehlen warmschoss.

Besser, aber nicht gut

Besser, aber noch längst nicht gut lief es in der zweiten Hälfte als die SHG mit einer nun offensiveren Abwehr und besser ins Spiel findenden Rückraumspielern Sascha Sellemann und Philipp Schröer bis auf sieben Tore verkürzen konnte. Zu mehr reichte es aber nicht mehr, denn einfach hergegebene Bälle führten wieder dazu, dass die Gäste wieder bis auf neun oder zehn Tore davonziehen konnten.

„Korbach war ab der 40. Minute platt, aber wir haben daraus zu wenig gemacht“, sah Krahl durchaus noch Möglichkeiten, die Gäste noch in Bedrängnis zu bringen. Am Ende konnten die Korbacher, die sich deutlich stärker als ihr bisheriger Tabellenplatz präsentierten, über einen nie gefährdeten Sieg jubeln.

SHG: Müller (1.-23.), Brand (23.-60.) – Lindemann (2), Mönicke, Gerhold (1), F. Fehling (1), Sellemann (6), B. Fehling (6/4), Helling (1), Schröer (5), M. Fehling (7), Simon.

Korbach: Gehlen, Blagus – Harbecke, Schmidt (9), Alscher, Müller (9/5), Kollenberg (1), Huneck (1), Pollmer (6), Emde (2), Louzensky, Potthoff (5), Buchloh (3), Westmeier.

Zuschauer: 200.

Schiedsrichter: Florian Friedrich/ Bastian Ringleb (TuS Vollnkirchen).

Spielverlauf: 2:2 (4.), 2:6 (9.), 6:9 (15.), 8:15 (22.), 9:19 (25.), 11:22 (31.), 17:24 (39.), 20:27 (45.), 20:30 (51.), 26:35 (59.), 29:36 (60.).

Von Michael Wepler Quelle HNA Online

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